Entdecke deinen Regenbogen
Schön, dass ihr hier seid. Queerbogen ist mein Weg, um Erfahrungen zu teilen und Menschen zu ermutigen, zu sich selbst zu stehen. Ich freue mich darauf, meine Erkenntnisse und Geschichten mit euch zu teilen und würde mich freuen, wenn ihr mir eure Geschichten erzählt. Schreibt sie mir gerne in das Kontaktformular.
Meine bunte
Regenbogenwelt
Ich würde mich am liebsten einfach als Menschen bezeichnen und wenn wir in einer Welt leben könnten, in der jede sein darf und kann, wie sie ist, dann wäre es auch ausreichend, aber da unsere Welt nicht so perfekt ist, wir haben schließlich für alles und jede eine Schublade, nenne ich mich Crossdresser. Seit meiner Kindheit mag ich Kleider und Röcke, hohe Schuhe, Strumpfhosen und so weiter. Die Materialien, die Form und die Bewegung der Kleidung faszinierten mich und dies hat sich nie geändert. 40 Jahre habe ich gebraucht, bis ich es wagte, mich so zu kleiden, wie ich es wollte und ins Licht zu treten, mich zu zeigen, wie ich bin. Egal ob in Jeans und Sneaker, im edlen Anzug mit Schnürern oder im Kleid mit Absatzschuhen, es ist immer derselbe Mensch unter der Kleidung.
Ich war 20 Jahre glücklich verheiratet. Die Ehe hatte kein "Und sie lebten Glücklich bis ans Ende ihrer Tage", aber es war eine gute und wertvolle Zeit. Meine Vorliebe war übrigens nicht der Grund, warum es nicht hielt, nur um hier keine falschen Gedanken aufkommen zu lassen. Wir sind noch heute in Freundschaft verbunden.
Ich denke, dass wir alle das Gefühl kennen sollten, wie es ist, wenn die Welt unser wahres Ich erkennt und uns lächelnd zu verstehen gibt, so wie du bist, bist du genau richtig. Sei einfach du selbst und ja, ich weiß, das schreibt sich leichter, als es sich am Ende anfühlt, wenn man wirklich den ersten Schritt macht. Du bist nicht alleine, ich bin hier, wenn Du Dich austauschen möchtest.
Über mich
Schon seit meiner Kindheit wusste ich, dass ich eine besondere Vorliebe für Kleidung habe, die nicht meinem Geschlecht zugeordnet wird. Es hat eine Weile gedauert, bis ich den Mut gefunden habe, zu mir und meinem Faible zu stehen. Naja, ein wenig ist eventuell ein wenig untertrieben. Ich habe 40 Jahre gebraucht. Heute lerne ich jeden Tag, was es heißt, ich zu sein, authentisch zu sein, frei zu sein. Es ist eine fantastische Reise. Eine Reise zu mir selbst. Schön, dass ihr mit auf diese Reise kommt und mich ein Stück begleitet. Ach ja, da war ja noch was, aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Folgenden auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für beide Geschlechter.